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Das Reine Herz in Dachau entdecken

In Momenten der Entspannung – wenn Schönheit uns berührt, Natur, Kunst, eine Begegnung – wenn wir in uns hineinspüren, ohne nach etwas Bestimmtem Ausschau zu halten – ist da vielleicht eine Ahnung von etwas… die wieder zu verschwinden scheint. Doch wir vergessen  diese lichten Momente nicht mehr, und suchen oft bewusst oder unbewusst danach.

Die Energie des Reinen Herzens in einem Kontext anzusprechen, der oft als der Beweis für “das Böse im Menschen” gesehen wird, klingt ziemlich kühn.

Beim Healing March machen wir die Erfahrung, dass es genau diese lichte Qualität ist, die Raum bekommt, wenn wir schwierige Gefühle transformieren.

 

 Sue Garn:

„Wenn wir Schuld tragen, unsere eigene oder die unserer Vorfahren, leben wir in der Vergangenheit und schleppen eine schwere Bürde mit uns herum. Schuld ist eine Energie, die uns zurückhält und uns daran hindert, voll und ganz in der Gegenwart zu leben, unsere Gaben und unser unbegrenztes Potenzial nach Außen zu bringen. Es ist das Gegenteil davon, Verantwortung zu übernehmen.

Im Heilungsprozess wandeln wir unsere Schuld in Verantwortlichkeit um, so dass wir unseren Weg wieder frei wählen kö

nnen, im gegenwärtigen Augenblick leben und unser Leben in einer besseren Verbindung mit unserer göttlichen Essenz gestalten.“

 Sue Garn ist die Tochter zweier Holocaust-Überlebender und hat im eigenen Leben erfahren, wie belastende Gefühle durch die Generationen weitergegeben werden, wenn sie keine Heilung finden.

Sue hat sich dafür entschieden, sich auf tiefe Heilungsmethoden einzulassen und sie zu erlernen. Dabei ist ihre  Erfahrung, dass auch großer emotionaler Ballast sich lösen kann – ein Prozess, der immer weiter geht.

Ein leichteres und freudiges Leben wird möglich. Durch ihr Beispiel inspiriert sie andere.

 

Support: Andrea Zumbrägel, Würzburg und Bettina Höldrich

 Andrea:

„Mein eigener Weg ist die innere Bewegung hin zur Vergebung. Mir selbst, anderen, dem Leben… Loslassen von

Schuldg

efühlen, Anklagen, all dem Schrecklichen, was mir und mir nahen Menschen geschehen ist, loslassen hinein in das universelle Mitgefühl und Erbarmen, in die allumfassende Herzensgüte und Liebe, die – meiner Erfahrung nach – unserer Wirklichkeit zugrunde liegt.

In Meditation und Kreisgespräch finde ich einen Ort, eine Quelle, an der ich Kontakt zu dieser Wirklichkeit aufnehmen kann. Es sind friedliche und sanfte Wege ohne Eile, in ihrer eigenen Zeitqualität, zu denen wir einladen.“

 Andrea Zumbrägel leitet seit 2012 Kreisgespräche in der Tradition der Zenpeace- maker und ist in der

Ausbildung zum Council Facilitator beim Eschwege Institut / Ojai-Foundation. Sie ist Zen-Praktizierende und Focusing-Begleiterin.

 

 Bettina:

Ich hab doch nichts mit der Nazizeit zu tun!“ Doch mit Sue in der Gedenkstätte Dachau, fand ich mich auf einmal innerlich in der Täterrolle wieder…

Es scheint ein kollektives Bewusstsein zu existieren, in dem Schuldgefühle sind. Bei unseren transformierenden Übungen fiel etwas von mir ab, eine Schwere, die ich für normal gehalten hatte weil sie immer da gewesen war. Durch den Healing March konnte ich einen Unterschied spüren, Freude und Leichtigkeit.

Es wäre wirklich toll, wenn mehr Menschen Lust bekommen, das einmal auszuprobieren.“

 Bettina Höldrich  übt seit 22 Jahren im Buddhismus. Nachdem sie Sue getroffen hat, hat sie den Healing March initiiert. Auch auf Wunsch ihrer tibetisch-buddhistischen Lehrerin Lama Tsültrim Allione aus Tara Mandala.

 

 Lama Tsültrim zum Healing March:

Die Chödpraxis wurde traditionell an Orten geübt, die tibetisch “Nyensa” heißen, negative Orte, zum Beispiel Friedhöfe und andere Orte, vor denen die Leute Angst hatten. Die Zielsetzung ist, Angst hochzubringen, um ihr zu begegnen, sodann den Körper im Angesicht der Angst darzubringen und auf diese Weise einen Durchbruch in die Freiheit zu ermöglichen. Außerdem ist die Chödpraxis an furchterregenden Orten ein Dienst an den Geistern der Verstorbenen. Man bringt ihnen Liebe und Mitgefühl entgegen, und sie können von erfahrenen Übenden auch befreit werden. Mein Gefühl ist, dass die KZ-Orte in Deutschland und Polen wie Leichen-stätten sind. Wenn Übende dort ihrer eigenen Furcht mit Liebe und Mitgefühl begegnen, kann das sehr kraftvoll sein, sowohl für die Verstorbenen als auch für die Chöd-Übenden.

 

Workshop-Methoden:

Meditation, achtsam sprechen und zuhören, Erfahrungsprozesse = den Emotionen erlauben, aufzusteigen, um dann gefühlt, angenommen und transformiert zu werden.

 

Wo?   in München-Pasing, direkt am Pasinger Bahnhof

und in der Gedenkstätte des KZ Dachau (Samstag Nachmittag)

 

Wann?             Samstag, 27. April 10:00 – 17:30                Sonntag, 28. April  10:00 – 16:00

Sprache:         Deutsch / Englisch mit Übersetzung

Beitrag:          Dana = freiwillige Gabe, empfohlen € 70 – 100,-    Am Geld soll die Teilnahme nicht scheitern.

 

 Teilnahme nur mit Voranmeldung bei:

Bettina Höldrich: healing-march@gmx.de   healing-march.net/      oder mobil: 0178 6108808