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Wir alle wünschen uns, glücklich und mit einem Gefühl innerer Freiheit zu leben. Häufig steht uns dabei etwas im Weg, und wir denken, es seien äußere Hindernisse. Meist aber sind es nicht akzeptierte Seiten von uns selbst, eigene „Dämonen“, die wir nicht sehen wollen und abwehren. Auf diese Weise hoffen wir, sie loszuwerden und unsere Schwierigkeiten zu beseitigen. Doch die inneren „Dämonen“ werden mächtiger, wenn man sie bekämpft. Sie vermindern unsere lebendige Energie, und hindern uns daran, so zu leben und zu handeln, wie wir es uns wünschen. Sie sind psychische Schatten oder geistige Muster. Das können Gefühle von Minderwertigkeit, von Angst, Wut oder Ärger, Eifersucht oder Neid, depressive Gefühle oder auch körperliches Unwohlsein oder Schmerzen sein.
In diesem Seminar werde ich die „fünf Schritte“ zum Nähren und Verwandeln der „Dämonen“ vermitteln, wie Lama Tsültrim Allione sie entwickelt hat. Diese Methode ist eine moderne Variante der alten tibetisch buddhistischen Praxis „Chöd“, die in den Prajna-Paramita-Lehren gründet. „Chöd“ wurde von der Yogini Machig Lapdrön im 11. Jahrhundert entwickelt. Die Prinzipien dieser Praxis werden beim „Nähren der eigenen Dämonen“ auf eine Weise genutzt, die westlichen Menschen oft leichter zugänglich ist als die teilweise sehr komplexen Übungen des traditionellen tibetischen Buddhismus. Das Seminar bietet die Möglichkeit, diesen Prozess selbst zu erfahren und die Kompetenz zu entwickeln, persönliche Probleme damit zu bearbeiten. Die „Dämonen“ werden als Schöpfungen unseres Geistes erkannt, die befriedet werden können, da ihr inhärentes Wesen Leerheit ist.
Leseempfehlung: Tsültrim Allione „Den Dämonen Nahrung geben“